Hier erstatten wir Bericht über alles Wissenswerte für die Vereinsmitglieder: Informationen und Berichte zu bevorstehenden Terminen, Personalien, Satzungsänderungen usw.
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Blick auf blühende Apfelbäume

Obstbaumbestellung für 2018

Pressemitteilung OGV Frankenholz

Obstbaumbestellung beim OGV bis 23. Oktober

Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine führt auch in diesem Jahr eine Sammelbestellung für Obstgehölze durch. Erste Ansprechpartner, bei denen die Bestellungen aufgegeben werden können, sind die örtlichen Obst- und Gartenbauvereine. So nimmt selbstverständlich auch der OGV Frankenholz Bestellungen entgegen. Auf der Bestellliste, die im Internet unter www.kv-gartenbauvereine-saarpfalz-kreis.de einzusehen ist, können die Interessenten zwischen facettenreichen Sorten auswählen. So stehen neben 25 verschiedenen Apfelbaumsorten auch viele Varianten an Birnen, Süß- oder Sauerkirschen, Zwetschgen, Mirabellen, Reneclauden zur Auswahl.
Ebenfalls bestellbar sind Pfirsich- und Aprikosen- pflanzen genauso wie Quitten oder Mispeln oder Walnussbäumchen. An Beerensorten sind Himbeeren, Jostabeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannis- oder Stachelbeeren vielfältig im Angebot. Nicht zuletzt können Liebhaber auch Himbeeren, Tafeltrauben, Heidelbeeren, Brombeeren und Walnüsse bestellen.
Zur Beratung und zur Bestellung steht bis zum 23. Oktober beim OGV Frankenholz der Geschäftsführer Walter Scherne, Tel: 06826-6487 zur Verfügung. Die Bestelllisten können auch von der Internetseite heruntergeladen werden. Die bestellten Obstbäume werden einzeln etikettiert mit Pfosten, Drahthose und Bindematerial an den Verein ausgeliefert. Der Verein sammelt auch das Geld ein und erledigt dann die Zahlung an den Lieferanten.

Lattwerchkochen 2018

„Lattwerchkochen“ war wieder erfolgreich

„Tausendmal gerührt“, so kann man wohl das Motto des Frankenholzer Obst- und Gartenbauvereins auch in diesem Jahr beim traditionellen „Lattwerchkochen“ bezeichnen. Bereits in den 1990iger Jahren, seit 2003 wieder alljährlich, führt der Verein diese Aktion „Lattwerchkochen wie sellemols“ durch, auch in Erinnerung schwelgend an die früheren Zeiten, als „Lattwerch“ in den Häusern der Bergmannsbauern am Höcherberg, alljährlich gekocht und für einen leckeren Brotaufstrich sorgte. Den „Stoff“ für dieses schmackhafte „Quetschemus“, konnte man im September praktisch „hinterm Haus“ von den Zwetschgen- bzw. Pflaumenbäumen pflücken, oder auf den Streuobstwiesen am Höcherberg. Dass „de Lattwerch“ auch heute noch begehrt ist, zeigt die Nachfrage, welche den OGV Frankenholz alljährlich ermutigt, die Aktion durchzuführen. Denn immerhin ist der Erlös nach erfolgreichem Verkauf ein gutes „Zubrot“ für die Vereinskasse. Heute kommen die „Quetsche“ für die Aktion nicht mehr von den heimischen Bäumen, seit einigen Jahren werden sie von den Verantwortlichen des OGV Frankenholz angekauft und angefahren. Es fehlen einfach die „Pflücker“, die sich noch auf die mittlerweile fast 100jährigen, altersschwachen und auch nicht mehr sehr ertragreichen Bäume in den Streuobstwiesen trauen. Die Obst-Qualität, so OGV-Geschäftsführer Walter Scherne, war auch diesmal wieder ausgezeichnet. Das Obst, 250 kg Zwetschgen, musste natürlich entkernt werden und so hatten sich am Freitagnachmittag 15 Helferinnen und Helfer im Brennhaus in den Hofwiesen eingefunden um in froher Runde dieses Werk zu erledigen.
„Ab 6 Uhr wird gerührt“, so hieß es dann am Samstag und 10 „Rührer“ hatten sich tagsüber zur „rührenden Angelegenheit“ eingefunden, tausendmal war wohl nix. Dabei hatte jeder seine Einsatzzeit, während die anderen praktisch auf der „Einwechselbank“ saßen. In einem eigens renovierten Kupferkessel wurden die Zwetschgen mit den entsprechenden Gewürzen zu Mus zusammengekocht, im Kessel brodelte es ununterbrochen. Gegen 17 Uhr konnten dann die Lattwerchrührer ihre Arbeit beenden. Doch erst nach dem Abfüllen des hochwertigen und schmackhaften Produktes in rund 300 Gläser, wie auch der Reinigung der Geräte, hatte man sich nach dem arbeitsreichen Tag den Feierabendschluck verdient.
Der Vorstand des OGV zeigte sich mit der Aktion sehr zufrieden und der Vorsitzende Joachim Fernes, vor allem auch Geschäftsführer und Aktionschef Walter Scherne, danken allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung der Lattwerchaktion behilflich waren. Der besonderer Dank gilt natürlich wie in jedem Jahr den tatkräftigen Frauen, ohne sie wäre das Entkernen eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe. Obwohl schon zahlreiche Bestellungen vorlagen, besteht noch die Möglichkeit „Lattwerch“ zu erwerben. Interessenten können sich beim Geschäftsführer Walter Scherne (Tel.Nr. 6487) melden.





Foto (Barth) Die „Lattwerchrührer“ des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz waren am Samstag wieder 11 Stunden in Aktion um das schmackhafte Mus herzustellen.


Die Helfer beim Rühren

Information OGV-Frankenholz August 2018

Nachrichten des OGV Frankenholz

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz weist bereits jetzt auf seine traditionelle Aktion „Lattwerch- kochen“ hin. Was früher als Arme-Leute-Essen galt, ist heute als Delikatesse gefragt. Die „rührende Angelegenheit“ im Kupferkessel, bei der Zwetschgen mit verschiedenen Gewürze und Zucker versehen in stundenlangem Rühren zu Mus zusammengekocht werden, findet am Samstag, 22. September statt, sie beginnt am frühen Morgen um 6 Uhr am Brennhaus in den Hofwiesen. Wer vorbeischauen will, ist herzlich zu der „Lattwerchaktion willkommen. Vor dem „Rühren“ steht allerdings das „Entkernen“ der Zwetschgen. Wer gerne mitmachen möchte, ist für Freitag, 21. September, ab 14 Uhr, ins Brennhaus, am Ende der Straße „Zum Dorfbrunnen“ eingeladen. Vorbestellungen für „Lattwerch“, der in Gläser abgefüllt wird, nimmt wie bisher der Geschäftsführer Walter Scherne, Tel. 6487 entgegen. Der Obst- und Gartenbauverein kann, wie bereits darüber berichtet, in diesem Jahr auf sein 70jähriges Bestehen zurückblicken, wenn man von der Wiedergründung am 31.Juli 1948 ausgeht. Der in der Jahresversammlung im Frühjahr gemachte Vorschlag, eine kleine Jubiläumfeier im Rahmen des „Lattwerchkochens“ zu begehen, wird nicht aufgegriffen. Ein Vorschlag zum Spaß: Vielleicht kann man beim Lattwerchkochen „feierlich“ rühren.
Die Brennsaison die Schnapsbrennerei beginnt so langsam, Geschäftsführer Walter Scherne nimmt ab sofort auch Anmeldungen für Maische telefonisch entgegen. Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz hat „Alters probleme“, wie in der letzten Sitzung nochmals fest- gestellt wurde. Bei den nächsten Wahlen im Frühjahr 2019, werden einige „alte Kämpen“ aus der Vorstand- schaft nicht mehr zur Verfügung stehen, so u.a. auch der Geschäftsführer Walter Scherne aus gesundheitlichen Gründen. Der Verein sucht also Mitglieder, die in der Vereinsarbeit künftig aktiv mitmachen möchten und darüber hinaus vielleicht sogar bereit sind, auch noch ein Vorstandsamt zu übernehmen. Eine „Verjüngungskur“ ist angesagt, damit auch das Vereinsleben künftig gesichert ist. An- meldungen auch in diesen Fällen bitte beim Geschäftsführer Scherne.

Jahreshauptversammlung 2018

Pressemitteilung des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz



Der Obst und Gartenbauverein hatte zur Jahresversammlung eingeladen – Der Verein wird in diesem Jahr 70 Jahre alt



Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz hatte zu seiner Jahresversammlung am 14. April 2018 ins Vereinsheim in den Hofwiesen eingeladen. Da keine Neuwahlen anstanden, hatte man seitens der Vorstandschaft auch mit keinem großen „Mitgliederandrang“ gerechnet, was sich auch letztendlich so bestätigte. Insgesamt 10 von rd. 180 waren anwesend, beschlussfähig war die Versammlung nach Satzungslage dann doch, da eine Anwesenheitsquote nicht festgeschrieben ist. Der 1. Vorsitzende Joachim Fernes nahm nach der Begrüßung die Totenehrung für die im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder vor und leitete zu seinem Tätigkeitsbericht über. Dabei nannte er das mittlerweile zur Tradition gewordene „Lattwerchkochen“ und den damit verbundenen Verkauf, als ein gutes „Zubrot“ für die Vereinskasse. Als feste Bestandteile im Jahresprogramm bezeichnete er die Obstbaum-Schnittkurse mit Harry Lavall, mit theoretischen und praktischen “Schnittvorführungen”. Die vorgesehene Pilzwanderung mit dem Experten Thomas Brand musste leider ausfallen. In einem Blick auf das laufende Geschäftsjahr wies Fernes darauf hin, dass der im März geplante Obstbaumschnittkurs aus organisatorischen Gründen leider ausfallen musste. Das Lattwerchkochen ist für den 22. September geplant, einen Tag vorher ist die Entkernaktion. Bei hoffentlich gutem „Pilzwetter“ soll auch zu einer Wanderung mit Thomas Brand eingeladen werden. Ein Termin wird noch festgelegt. Da der Verein in diesem Jahr ein Jubiläum feiern kann, und zwar den 70. Jahrestag seiner Wiedergründung, soll in Verbindung mit dem „Lattwerchkochen“ ein „Tag der offenen Tür“ im Vereinsheim in den Hofwiesen durchgeführt werden. Hierbei will man auch das Jubiläum im kleinen Rahmen feiern.

Der Finanzbericht des Geschäftsführers Walter Scherne zeigte genau wie im Vorjahr einen negativen Jahresabschluss. Der Grund, so Scherne, lag an dem nicht gerade berauschenden Brennergebnis der vereinseigenen Schnapsbrennerei, das aber immerhin doch ein wenig besser war als im Jahr davor. „Diese Einnahmen fehlen in der Kasse, sie sind für den Verein lebenswichtig“, so der Geschäftsführer, der im Hinblick auf die Ausgaben auf die doch hohen fixen Kosten für Energie, Gebühren, Steuern und Versicherung hinweisen musste. Der Kassenprüfer Paul Kinder, der zusammen mit dem erkrankten Josef Omlor die Kasse geprüft hatte, bestätigte eine gute Kassenführung. Der Vorstandschaft wurde danach einstimmig Entlastung erteilt.

Wie im vergangenen Jahr gab es auch diesmal Diskussionen über die künftige Vereinsarbeit, die ja großteils auf den Betrieb der Schnapsbrennerei ausgelegt ist. Infolge der Erkrankung des Brennereileiters Walter Scherne und des Brenners Gerd Gilger, war man auf der Suche nach neuen Brennern. Das Vorstandsmitglied Winfried Neu wird sich als Brenner ausbilden lassen, jedoch wird ein weiterer Brenner dringend benötigt. Der Verein bittet daher Interessenten für diese Tätigkeit sich beim Geschäftsführer Walter Scherne (TNr. 6487) zu melden. Unter Hinweis auf die Altersstruktur der Vereinsmitglieder lassen sich Personalprobleme nicht leugnen, was sich auch auf die im kommenden Jahr anstehende Neuwahl der Vorstandschaft auswirken kann. Es wurde nochmals auf die Kontaktaufnahme mit dem OGV Höchen hingewiesen, mit dem Ziel, Erfahrungen auszutauschen und eventuell Möglichkeiten der Zusammenarbeit am oberen Höcherberg auszuloten. Im Hinblick auf anstehende Arbeiten am Vereinshaus soll ein Antrag auf Zuschuss an den Kreis- bzw. Landesverband der Obst- und Gartenbauvereine gestellt werden. Diskutiert wurde auch über die anstehende Neuregelung der Brennrechte und damit eventuell erforderliche Anpachtung von Obstbaumgrundstücken wie auch die neuen auf die Vereine zukommenden Datenschutzregelungen. Angesichts der Probleme bei der Umsetzung dieser neuen Vorschriften vor allem in den kleinen Vereinen, wurde die Frage nach dem Sinn laut: Will man von „Oben“ eine „Vereinsförderung“ oder mehr oder weniger eine schleichende „Vereinsvernichtung“ betreiben? Eines erhofften die Anwesenden zum Abschluss der Versammlung, nämlich eine gute Obsternte am Höcherberg.





Manfred Barth, Schriftführer und Pressebeauftragter

Einladung Rosenfreunde

Liebe Rosenfreunde,
Verein der Rosenfreunde Zweibrücken
Hanne Stauch
 
Frühlingsgärten im Breisgau
Fahrt der Rosenfreunde am 28. April, Abfahrt Festhalle 8,00Uhr
Auch in diesem Jahr werfen die Rosenfreunde wieder „einen Blick über den Gartenzaun“ . Unsere Tagesreise führt uns in den Breisgau wo wir neugierig den -Frühling erleben wollen. Auf unserem weg in den Süden Baden-Württembergs machen wir Zwischenstation im Jardin de Marguerite in Plobsheim. Dieser im englischen Stil angelegte Garten steckt voller Überraschungen was Harmonie und Poesie betrifft. Lassen Sie sich einstimmen in diese philosophischen Gartenideen von Marguerite.
Unser Weg führt uns in die alte Herrenmühle nach Herbolzheim. Unterhalb des Schlosses von Bleichheim liegt idyllisch im Schatten des Schlosses die alte Herrenmühle.
Der leidenschaftliche Gärtner Hans-Jörg Haas hat sich in diesem historischen Anwesen seine Gartenträume erfüllt. Mit seinem grünen Händchen hat er in verschieden Gartenräumen das historischen Ambiente mit modernen Gartenideen verknüpft. Tauchen Sie mit uns ein in diese abwechslungsreiche fantasievolle Garten-Gestaltung. Lassen Sie sich verführen und nehmen Sie viele gute Ideen für Ihren eigenen Garten mit nach Hause. Unser Abschlussessen nehmen wir in unserer heimatlichen Nähe ein, wo wir uns über die Gartenerlebnisse noch ein wenig austauschen können.
Wir freuen uns wenn Sie mit dabei sind.
Am Samstag den 28.April Abfahrt Festhalle um 8,00Uhr.
Bitte anmelden bei Frau Gisela Jung Tel: 06332/44253

Mitgliederversammlung 14.April 2018

Mitgliederversammlung des OGV Frankenholz

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz lädt seine Mitglieder für Samstag, 14. April, 17 Uhr, zur diesjährigen Mitgliederversammlung ins Vereinsheim (Brennhaus), Am Dorfbrunnen in Frankenholz ein. Die Mitglieder haben gemäß der Vereinssatzung das Recht dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Anträge sind, wenn sie an die Mitgliederversammlung gerichtet sind, 8 Kalendertage vor dieser schriftlich und begründet beim Geschäftsführer Walter Scherne, Höcherbergstraße 101 einzureichen. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung stehen u.a. die Tätigkeits- und Geschäftsberichte des Vorsitzenden und Geschäftsführers, der Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung der Vorstandschaft, der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr und Verschiedenes. Neuwahlen sind in diesem Jahr nicht vorgesehen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

Rückblick und Auschau Beim OGV-Frankenholz 01.2018

Zum Jahreswechsel gab der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz, Joachim Fernes, einen Rückblick auf Veranstaltungen und Aktivitäten im letzten Jahr. Insbesondere erwähnte er das „Lattwerchkochen“, das auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich über die Bühne ging. Ein besonderes Dankeschön ging wieder an die Helferinnen und Helfern, die sich an der Aktion (auch Entkernen) beteiligt haben. Den Erlös bezeichnet der Vorsitzende als nicht unerheblich für die Vereinskasse. Fernes erwähnte in seinem Bericht weiter den traditionellen Obstbaumschnittkurs und Sommerriss mit Harry Lavall, wie auch die Pilzwanderung mit Thomas Brandt. Für das kommende Vereinsjahr wurden im Rahmen der Terminplanung verschiedene Aktionen festgelegt. So soll am 14.und 17. März 2018 ein Obstbaumschnittkurs mit Harry Lavall in Theorie und Praxis durchgeführt werden. Dabei ist am 14. März im Brennhaus in den Hofwiesen der theoretische Teil vorgesehen und am 17. März der Obstbaumschnitt in der Praxis vorgeführt. Die genauen Zeiten werden noch mitgeteilt. Das traditionelle Lattwerchkochen soll am 22. September erfolgen, vorgeschaltet ist die Zwetschgen- Entkernaktion am 21. September. Eine eventuelle Pilzwanderung mit Thomas Brandt soll mit dem Referenten noch abgesprochen werden. An Infoveranstaltungen in Homburg bzgl. Neuerungen im Datenschutz und im Landhotel Finkenrech zu dem Thema „Alles rund um das neue Alkoholsteuergesetz“ werden seitens des OVG Frankenholz Vertreter teilnehmen. Im Jahre 2018 kann der Obst- und Gartenbauverein sein 70jähriges Vereinsjubiläum feiern. In der Jahresversammlung, die am 14. April vorgesehen ist, soll über die Durchführung einer Jubiläumsveranstaltung entschieden werden. Aus gegebenem Anlass wurde nochmals das Thema „Streuobstwiesen“ im Bereich Giesenfeld und Toter Krieger angesprochen Es wurde auf Bemühungen im Jahre 2009 und auch in späteren Jahren hingewiesen, die keinerlei weitere Fortschritte im Hinblick auf Pflegemaßnahmen hatten. Die sich ausschließlich in Privatbesitz befindlichen Streuobstwiesen sind stark überaltert und häufig in einem schlechten Pflegezustand und einer zunehmenden Verbuschung. Eine effektive Hilfe hier etwas zu tun, war bisher nicht zu finden. Viele Eigentümer dieser Wiesen und Obstbestände sind zum Teil aus Zeit- und vor allem Altersgründen gar nicht mehr in der Lage, ihre Wiesen bzw. die darauf befindlichen Obstbäume selbst zu pflegen und nachzupflanzen. Erben wissen oft noch nicht einmal wo sich ihre Grundstücke in diesem Bereich befinden. Ein Termin gemeinsam mit dem NABU in den Streuobstwiesen im Jahre 2017 am Ortseingang von Frankenholz und im Bereich Maiwiesen brachte das Ergebnis: „Außer ein bisschen Aktionismus nichts gewesen“. Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins sind zu alt, um Abhilfe schaffen zu können. Auch sie können hier keine Pflege- oder Aufbauarbeit leisten. Der OGV Frankenholz sieht sich außerstande und vollkommen überfordert, hier irgendwie helfend zur Seite zu stehen, wenn man dies auch gerne früher getan hätte. Die Meinung abschließend: Da hilft, wenn man noch etwas retten möchte, nur noch fachliche Hilfe und Maschineneinsatz. Dafür dürften wohl Experten zuständig sein, wie dies wohl auch in der Biosphärenregion im Bliestal der Fall sein dürfte. Die Diskussionen über das Thema sieht man nun im Obst- und Gartenbauverein Frankenholz als abgeschlossen an.

Kartoffeltestessen 2017 beim Kreisverband

Kartoffeltestessen beim Kreisverband.

Wie in den Vorjahren führt der Kreisverband der Obst-Und Gartenbauvereine im Saarpfalz-Kreis e.V. am 10.November 2017 im Kulturhaus in Gersheim sein Kartoffeltestessen durch. Dieser Termin ist bei den Kartoffel (Grumbeer) Liebhabern schon zu einer festen Einrichtung geworden, was die Ausrichter natürlich sehr freut.Es stehen wieder sieben Sorten Kartoffeln an , die in einer Blindverkostung beurteilt werden sollen. Hieraus wird dann die Siegerkartoffel ermittelt. Im Anschluss an das Kartoffeltestessen gibt es für die Teilnehmer Kaffee und ein Kuchenbüfett. Aus organisatorischen Gründen wird um Voranmeldung gebeten bei Harry Lavall, Telefon (06841) 1048408, oder, Bernhard Rath, Telefon (06826) 5562, E-Mail: bernhard-rath@t-online.de.



Pilzwanderung 2017

Exkursion mit dem Pilzexperten

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz hatte auch in diesem Jahr zu einer Pilzwanderung eingeladen. Dazu konnte wieder der Pilzexperte Thomas Brand gewonnen werden, der schon mehrfach diese Wanderung führte und kommentierte. Trotz regnerischem Wetter fanden sich am Samstag 30.September immerhin 18 Pilzfreunde ein, um mit auf Exkursion im Bereich Hofwiesen und Klemmloch zu gehen. Der Geschäftsführer des OGV, Walter Scherne, begrüßte die Teilnehmer um 14 Uhr am Treffpunkt, bevor es auf eine zweistündige Entdeckungstour durch den Herbstwald ging. Man wurde fündig und Thomas Brand erläuterte die Pilzexemplare, die einzelnen Arten und ob sie genießbar oder giftig sind, für die Pilzfreunde natürlich von besonderem Interesse. Mit vielen Informationen und einem doch ansprechenden Fund traf man sich wieder am Ausgangspunkt, dem Vereinsheim des OGV Frankenholz in den Hofwiesen. Jetzt ging es daran die Pilze zu putzen und zur Zubereitung entsprechend zu schneiden. Die Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Nachmittag, die herrliche Pilzpfanne mundete auf jeden Fall ausgezeichnet und es zeigte sich, dass der Pilzexperte Thomas Brand sein Handwerk versteht, alle „Pilzverkoster“ sind noch bei bester Gesundheit. Dem Pilzexperten galt ein herzliches Dankeschön für seine ausführlichen und vor allem lehrreichen Erläuterungen. Einen guten Rat des Experten sollte man auf jeden Fall beachten: „Niemals Pilze einfach probieren, wenn man sich nicht sicher ist“.

Foto (Privat) Trotz regnerischem Wetter trafen sich Pilzfreunde am Brennhaus des OGV in den Hofwiesen um auf Exkursion zu gehen.



Lattwerchkochen 2017

„Lattwerchkochen“ war wieder angesagt

„Ab 6 Uhr wurde gerührt“, so kann man in jedem Jahr den Beginn der Traditionsaktion „Lattwerchkochen wie sellemols“ des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz bezeichnen. So hieß es auch am Samstag auf dem Vereinsgelände des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz in den Hofwiesen. „Lattwerchkochen“ war früher bei den Bergmannsbauern in unserer Region fast in jedem Haus angesagt, mit dem Kochen von Pflaumenmus wurde für den Wintervorrat gesorgt. Die großen Steuobstwiesen am Südhang des Höcherberges boten ja genügend Pflaumen, Zwetschgen oder auch „Quetsche“, als „Grundstoff“ für den heiß begehrten köstlichen Brot- aufstrich.
Für den entsprechenden „Stoff“ mussten die Verant- wortlichen des OGV Frankenholz natürlich sorgen, seit einigen Jahren schon muss er angekauft und angefahren werden. Einmal fiel die Zwetschgenernte in diesem Jahr wieder mager aus, es fehlen aber auch die „Pflücker“, die sich noch auf die mittlerweile altersschwachen Bäume in den Streuobstwiesen trauen. Vor dem „Rühren“ stand am Freitag aber die „Entkern- aktion“ als besonders wichtige Arbeit, denn Kerne im Mus können für Ärger sorgen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer hatten sich wieder eingefunden, um in froher Runde dieses Werk zu erledigen und binnen zwei Stunden 250 kg Zwetschgen für die „Aktion Lattwerch“ vorzubereiten.
Wie eingangs erwähnt, begann am Samstag in aller Frühe um 6 Uhr dann die „rührende Angelegenheit“ in einem alten und eigens renovierten Kupferkessel. Die Zwetschgen wurden mit den entsprechenden Gewürzen zu Mus zusammengekocht und dabei stundenlang bis 17 Uhr gerührt. Das hochwertige und schmackhafte Produkt wurde in rund 300 Gläser abgefüllt, wobei schon zahlreiche Bestellungen vorlagen und bei der „Abholaktion“ reger Betrieb herrschte. Die Reinigung der benutzten Werkzeuge, Geräte und Kupferkessel sowie der abschließende wohlverdiente Feierabend-schluck, beendete dann für die Aktiven einen arbeitsreichen Tag. Der Vorstand des OGV zeigte sich mit der Aktion sehr zufrieden und der Vorsitzende Joachim Fernes dankt allen, die bei der Vorbereitung und der Zubereitung des „Materials“ behilflich waren. Der besonderer Dank gilt wie in jedem Jahr den tatkräftigen Frauen, ohne sie wäre das Entkernen eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe. Wer noch „Lattwerch“ erwerben möchte, kann sich beim Geschäftsführer Walter Scherne (Tel.Nr. 6487) melden.

Foto (privat) Die „Lattwerchrührer“ des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz waren am Samstag wieder 11 Stunden in Aktion um das schmackhafte Mus herzustellen.



Neues vom OGV-Frankenholz

Nachrichten des OGV Frankenholz vom 31. August 2017

Im Frühjahr 2017 war in manchen Lagen im Saarpfalz-Kreis wieder Frostspannerbefall festzustellen. Der Kreisverband bietet aus diesem Grund auch jetzt eine Sammelbestellung für Raupenleim an. Dort wo im Frühjahr Befall durch Frostspanner zu verzeichnen war, sollte im Herbst an den Bäumen Raupenleim angebracht werden. Das Anbringen von Leimringen ist eine Möglichkeit den Befall einzudämmen. Eine einfachere, günstigere und effektivere Variante ist das Auftragen von Raupenleim direkt auf den Stamm oder auf vorher aufgebrachte Streifen aus Kreppband, Folie oder ähnlichen Materialien. Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine bietet den Vereinen wiederum Sammelbestellungen von Raupenleim an. Die 1 kg- Dose kostet 14 € incl. MWSt. Wer also Interesse hat: Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz weist auf diese Regelung hin und nimmt Bestellungen bis Montag, 11. September entgegen (Geschäftsführer Walter Scherne, Tel. Nr.06826 6487 ).
Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz weist bereits jetzt auf seine traditionelle Aktion „Lattwerch- kochen“ hin. Was früher als Arme-Leute-Essen galt, ist heute als Delikatesse gefragt. Vor Ort kann man dabei feststellen, dass Lattwerchkochen im wahrsten Sinne des Wortes eine „rührende Angelegenheit“ ist, bei der in einem Kupferkessel die mit Zwetschgen mit verschiedenen Gewürze und Zucker versehen in stundenlangem Rühren zu dem Mus zusammengekocht werden. Also, wer vorbeischauen will, ist herzlich zu der „Lattwerchaktion“ in den Hofwiesen willkommen. Vor dem „Rühren“ steht allerdings das „Entkernen“ der Zwetschgen. Wer gerne mitmachen möchte ist für Freitag, 22. September, ab 14 Uhr, ins Brennhaus, am Ende der Straße „Zum Dorfbrunnen“ eingeladen. Das „Lattwerchkochen“ folgt dann am Samstag, 23. Septem ber, ab 6 Uhr. Wer „Lattwerch“ erwerben möchte, kann beim Geschäftsführer Walter Scherne, Tel. 6487 eine Vorbestellung abgeben. Der Geschäftsführer Walter Scherne teilt abschließend mit, dass Maische für die Schnapsbrennerei ab sofort bei ihm (Tel.6487) angemeldet
werden kann

Termine beim OGV-Frankenholz

Raupenleimbestellung

Der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine bietet den Vereinen wiederum Sammelbestellungen von Raupenleim an. Die 1 kg- Dose kostet 14 € incl. MWSt. Wer also Interesse hat: Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz weist auf diese Regelung hin und nimmt Bestellungen bis Montag, 11. September entgegen (Geschäftsführer Walter Scherne, Tel. Nr.06826 6487 ).

„Lattwerchkochen“ des OGV

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz weist bereits jetzt auf seine traditionelle Aktion „Lattwerch- kochen“ hin. Wer vorbeischauen will, ist herzlich zu der „Lattwerchaktion“ in den Hofwiesen willkommen. Vor dem „Rühren“ steht allerdings das „Entkernen“ der Zwetschgen. Wer gerne mitmachen möchte ist für Freitag, 22. September, ab 14 Uhr, ins Brennhaus am Ende der Straße „Zum Dorfbrunnen“ eingeladen. Das „Lattwerchkochen“ folgt dann am Samstag, 23. Septem ber, ab 6 Uhr. Wer „Lattwerch“ erwerben möchte, kann beim Geschäftsführer Walter Scherne, Tel. 6487 eine Vorbestellung abgeben.

Maische kann angemeldet werden

Der Geschäftsführer des OGV Frankenholz, Walter Scherne, teilt mit, dass Maische für die Schnapsbrennerei ab sofort bei ihm (Tel.6487) angemeldet werden kann.



Pilzwanderung mit Thomas Brandt

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz veran- staltet in diesem Jahr wieder eine Pilzwanderung mit dem Pilzexperten Thomas Brandt. Termin ist am Samstag, 30. September mit Treffpunkt um 14 Uhr am Brennhaus in den Hofwiesen. Einladung ergeht an alle Interessierte.

Bericht von Mitgliederversammlung 2017


Der Obst und Gartenbauverein hatte zur Jahresversammlung eingeladen

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz hatte zu seiner Jahresversammlung ins Vereinsheim in den Hofwiesen eingeladen. Da keine Neuwahlen anstanden, hatte man seitens der Vorstandschaft auch mit keinem großen „Mitgliederandrang“ gerechnet, was sich auch letztendlich so bestätigte. Insgesamt 12 von 187 waren anwesend, beschlussfähig war die Versammlung nach Satzungslage dann doch, da eine Anwesenheitsquote nicht festgeschrieben ist. Der 1. Vorsitzende Joachim Fernes nahm nach der Begrüßung die Totenehrung für die im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder vor und leitete zu seinem Tätigkeitsbericht über. Dabei nannte er das mittlerweile zur Tradition gewordene „Lattwerchkochen“ und den damit verbundenen Verkauf, als ein gutes „Zubrot“ für die Vereinskasse. Als feste Bestandteile im Jahresprogramm bezeichnte er die Obstbaum-Schnittkurse mit Harry Lavall, mit theoretischen und praktischen “Schnittvorführungen”. Ein vom NABU initiierter gemeinsamer Termin in den Streuobstwiesen am Ortseingang von Frankenholz und im Bereich Maiwiesen brachte keine Ergebnisse. Klar war die Feststellung: Die bestehenden Streuobstwiesen sind stark überaltert und häufig in einem schlechten Pflegezustand und einer zunehmenden Verbuschung. Doch was soll geschehen, wenn keine effektive Hilfe zu finden ist? Viele Eigentümer dieser Wiesen und Obstbestände sind zum Teil aus Zeit- und vor allem Altersgründen gar nicht mehr in der Lage, ihre Wiesen bzw. die darauf befindlichen Obstbäume selbst zu pflegen und nachzupflanzen. Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins sind ebenfalls zu alt, um hier Abhilfe schaffen zu können. Auch sie können keine Pflege- oder Aufbauarbeit leisten., was ohnehin wohl schon teilweise zu spät ist. „Außer ein bisschen Aktionismus nichts gewesen“, bewertete Fernes letztendlich die Begehung. Die durchgeführte Besichtigung in der Karlsberg-Brauerei nannte der Vorsitzende als wenig informativ, da es außer der Flaschenabfüllung „nix zu sehen gab“. Die vorgesehene Pilzwanderung mit dem Experten Thomas Brand musste leider ausfallen, da keine Pilze vorhanden waren. In einem Blick auf das laufende Geschäftsjahr wies Fernes auf den im März durchgeführten Obstbaumschnittkurs hin. Mit Interesse sei auch die von ihm selbst demonstrierte Obstbaumveredlung aufgenommen worden. Das Lattwerchkochen ist für den 23. September geplant, einen Tag vorher ist die Entkernaktion. Bei hoffentlich dann gutem „Pilzwetter“ soll auch zu einer Wanderung mit Thomas Brand eingeladen werden. Ein Termin wird noch festgelegt.

Der Finanzbericht des Geschäftsführers Walter Scherne zeigte genau wie im Vorjahr einen negativen Jahres- abschluss. Der Grund, so Scherne, lag an der schlechten Obsternte und dem damit verbundenen schlechten Brennergebnis der vereinseigenen Schnapsbrennerei. „Diese Einnahmen fehlen in der Kasse, sie sind für den Verein lebenswichtig“, so der Geschäftsführer mit dem Hinweis, dass man den Jahresverlust durch Inangriffnahme von Rücklagen ausgleichen müsse. Das Problem bestehe auch darin, dass die fixen Kosten für Energie, Gebühren, Steuern und Versicherung sehr hoch seien. Auch eine neue Umwälzpumpe für die Brennerei sei erforderlich gewesen. Nachdem die Kassenprüfer Josef Omlor und Paul Kinder eine sehr gute Kassenführung bestätigt hatten, wurde unter der Sitzungsleitung von Bernhard Rath, der Vorstandschaft einstimmig Entlastung erteilt.

Die in den letzten Jahren großteils schlechten Brenn- ergebnisse und die natürlich ungewissen Aussichten ließen dann auch Diskussionen über die künftige Vereinsarbeit aufkommen, die ja großteils auf den Betrieb der Schnapsbrennerei ausgelegt ist. Es wurde vorgeschlagen neue Ideen zu entwickeln, über die allerdings noch beraten werden muss. „Alles nicht so einfach neue Wege zu gehen“, war die einhellige Meinung, die sich nicht nur auf die Aktivitäten sondern auch auf die Altersstruktur der Vereinsmitglieder bezog. Allgemein wurde befürwortet Kontakt mit dem OGV Höchen aufzunehmen, mit dem Ziel Erfahrungen auszutauschen und eventuell Möglichkeiten der Zusammenarbeit am oberen Höcherberg auszuloten. Eines erhofften die Anwesenden zum Abschluss der Versammlung, nämlich eine gute Obsternte am Höcherberg.

Mitgliederversammlung 25.04.2017

Mitgliederversammlung des OGV Frankenholz

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz lädt seine Mitglieder für Dienstag, 25. April 2014, 19 Uhr, zur diesjährigen Mitgliederversammlung ins Vereinsheim (Brennhaus), Am Dorfbrunnen in Frankenholz ein. Die Mitglieder haben gemäß der Vereinssatzung das Recht dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Anträge sind, wenn sie an die Mitgliederversammlung gerichtet sind, 8 Kalendertage vor dieser schriftlich und begründet beim Geschäftsführer Walter Scherne, Höcherbergstraße 101 einzureichen. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung stehen u.a. die Tätigkeits- und Geschäftsberichte des Vorsitzenden und Geschäftsführers, der Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung der Vorstandschaft, der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr und Verschiedenes. Neuwahlen sind in diesem Jahr nicht vorgesehen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

Tagesordnung der Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Termin: 25.04.2017 – Vereinsheim (Brennhaus) Zum Dorfbrunnen
1) Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2) Totenehrung
3) Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden
4) Geschäftsbericht des Geschäftsführers
5) Bericht der Kassenprüfer
6) Aussprache über die Punkte 3) - 5)
7) Entlastung der Vorstandschaft
8) Ausblick auf das neue Geschäftsjahr
9) Verschiedenes

Obstbaum - Schnittkurs 2017

Obstbaumschnitt in Theorie und Praxis / 14. und 17. März 2017

Das schon traditionelle “Obstbaumschnitt-Seminar” war, bei zwar nicht gerade überwältigender Teilnehmerzahl, für den Obst- und Gartenbauverein Frankenholz trotzdem erfolgreich. In “Theorie und Praxis” war wiederum in der Voranzeige diese Veranstaltung des Vereins angekündigt. Mit dem Geschäftsführer des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine, Harry Lavall, hatte man wieder den kompetenten Referenten gewinnen können. Bei der theoretischen “Schnittvorführung” am 14. März im Brennhaus nutzte der Lavall dabei die Gelegenheit den Obstbaumschnitt, insbesondere auch die Schnittweisen und die Wundversorgung darzustellen. Pflanzschnitt, Aufbauschnitt, Überwachungs- und Verjüngungsschnitt waren Begriffe die eingehend erläutert und dann natürlich am 17. März im praktischen Teil auch demonstriert wurden. Dazu trafen sich die Teilnehmer in Homburg-Erbach auf dem Gelände des Vorsitzenden Joachim Fernes. Mit dabei waren Schüler des Johanneums Homburg mit ihren Eltern, die sich auch für die zunächst von Joachim Fernes demonstrierte Obstbaumveredlung interessierten. Im praktischen Teil des Schnittkurses gab der Referent Harry Lavall den Teilnehmern dann Anleitungen für den “Eigenbedarf”, um damit im „heimischen Garten“ in der Zukunft Quantität und Qualität des Obstes verbessern zu können.

Obstbaumschnittkurs

Obstbaumschnittkurs beim OGV Frankenholz

Der Obst und Gartenbauverein Frankenholz führt auch in diesem Jahr wieder einen Obstbaumschnittkursus durch. Die Leitung übernimmt Harry Lavall, Geschäftsführer des Kreisverbands der Obst und Gartenbauvereine im Saarpfalz-Kreis. Der theoretische Teil findet am Dienstag, 14.März 19.30 Uhr im Brennhaus statt und am Freitag, 17. März, ist dann Treffpunkt zum praktischen Teil um 17.00 Uhr in Homburg-Erbach, Berlinerstraße 104-106. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Rückblick auf 2016 und Vorausschau auf 2017



Rückblick auf das Jahr 2016 und Ausschau auf das neue Jahr 2017

Zum Jahreswechsel gab der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz, Joachim Fernes, einen Rückblick auf Veranstaltungen und Aktivitäten im letzten Jahr. Insbesondere erwähnte er das „Lattwerchkochen“, das auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich über die Bühne ging. Die 280 Gläser „Lattwerch“ waren im Nu vergriffen. Leider, so Fernes, musste die die geplante Pilzwanderung mangels „Masse an Pilzen“ ausfallen. Als Erfolg wurde der traditionelle Obstbaumschnittkurs und der Sommerriss mit Harry Lavall erwähnt. Ein Termin gemeinsam mit dem NABU in den Streuobstwiesen am Ortseingang von Frankenholz und im Bereich Maiwiesen brachte keine Ergebnisse. Klar ist: Die bestehenden Streuobstwiesen sind stark überaltert und häufig in einem schlechten Pflegezustand und einer zunehmenden Verbuschung. Doch was soll geschehen, wenn keine effektive Hilfe zu finden ist? Viele Eigentümer dieser Wiesen und Obstbestände sind zum Teil aus Zeit- und vor allem Altersgründen gar nicht mehr in der Lage, ihre Wiesen bzw. die darauf befindlichen Obstbäume selbst zu pflegen und nachzupflanzen. Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins sind ebenfalls zu alt, um hier Abhilfe schaffen zu können. Auch sie können hier keine Pflege- oder Aufbauarbeit leisten. Was ohnehin wohl schon teilweise zu spät ist. „Außer ein bisschen Aktionismus nichts gewesen“, bewertete Fernes letztendlich die Begehung.

Für das kommende Vereinsjahr wurden im Rahmen der Terminplanung verschiedene Aktionen festgelegt. So soll am 14.und 17. März 2017 ein Obstbaumschnittkurs mit Harry Lavall in Theorie und Praxis durchgeführt werden. Dabei ist am 14. März um 19.30 Uhr im Brennhaus in den Hofwiesen der theoretische Teil vorgesehen und am 17. März um 17 Uhr wird in Erbach, Berlinerstr. 104 – 106 der Obstbaumschnitt in der Praxis vorgeführt. Am 8. April will der Vorsitzende Joachim Fernes selbst einen Obstveredelungskurs durchführen. Die genauen Zeiten werden noch mitgeteilt. Das traditionelle Lattwerchkochen soll am 23. September erfolgen, vorgeschaltet ist die Zwetschgen- Entkernaktion am 22. September. Für den Oktober ist wieder eine Pilzwanderung mit Thomas Brandt vorgesehen, wobei natürlich hier der Termin noch festgelegt werden muss und vor allem auch vom Pilzwachstum abhängig ist.



Lattwerchkochen 2016

Lattwerchkochen“ hat Tradition

„Lattwerchkochen wie sellemols“ – so hieß es am Samstag auf dem Gelände des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz in den Hofwiesen. Die Aktion erinnert alljährlich an eine Zeit, als auch in unserer Region am Höcherberg die Bergmannsbauern mit dem Kochen von Pflaumenmus für den Wintervorrat sorgten. Ohne „Stoff“ gab es natürlich kein „Kochen“, und so mussten am Freitag rd. 250 kg. Zwetschgen für die „Aktion Lattwerch“ vorbereitet werden. Da in der Region die Ernte regelrecht ausgefallen war, mussten natürlich die Zwetschgen gekauft und „angefahren“ werden. Zur „Entkernaktion“ waren 15 Helferinnen und Helfer erschienen, so dass binnen 2 Stunden das „Werk“ getan war. Samstags begann dann um 6.00 Uhr die "rührende" Angelegenheit, bei der in einem alten und eigens renovierten Kupferkessel die Zwetschgen mit den entsprechenden Gewürzen zu Mus zusammengekocht und dabei stundenlang gerührt wurden. Um 18 Uhr hieß es dann „rühren aus“ und anschließend wurde das hochwertige und schmackhaften Produkt in die rund 200 Gläser abgefüllt, wobei schon zahlreiche Bestellungen vorlagen. Nachdem auch dieses mit vereinten Kräften geschafft war, stand als allerletztes noch die große Reinigung der benutzten Werkzeuge, Geräte und Kupferkessel auf dem Arbeitsplan. Aber auch dieses gelang ohne weitere Probleme, so dass dem wohlverdientem Feierabendschluck nichts mehr im Weg stand. Zum Preis von 3,80 € je Glas kann „Lattwerch“ noch erworben werden. Informationen erteilt der Geschäftsführer Walter Scherne (Tel.Nr. 6487). Die Vorstandschaft des OGV zeigte sich abschließend zufrieden und dankte allen, die bei der Vorbereitung und der Zubereitung des „Materials“ behilflich waren. Der besonderer Dank galt wie in jedem Jahr den tatkräftigen Frauen, ohne sie wäre das Entkernen eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe.

Foto (privat) Vor dem „rühren“ stand das „entkernen“ der Zwetschgen, hier die Helferinnen und Helfer bei der Entkernaktion vor dem Brennhaus in den Hofwiesen



Lattwerchkochen 2016

Nachrichten des OGV – Lattwerchkochen steht an

„Lattwerchkochen“ live wie in alten Zeiten erleben, ist auch in diesem Jahr wieder das Angebot des Obst- und Gartenbauvereins Frankenholz, und zwar am Samstag, 24.. September, wobei ab 6 Uhr am Brennhaus in den Hofwiesen die „Rühraktion“ beginnt und bis zum Nachmittag dauern wird. Interessierte können hier eine alte Tradition erleben und erfahren, wie es beim Lattwerchrühren früher zuging, wenn ihre Groß- bzw. Urgroßeltern - so wie es bei den Bergmannsbauern üblich war - über viele Stunden damit beschäftigt waren, das würzige Pflaumenmus in größeren Mengen herzustellen und so für den Wintervorrat sorgten. Was früher als Arme-Leute-Essen galt, ist heute als Delikatesse gefragt. Vor Ort kann man dabei feststellen, dass Lattwerchkochen im wahrsten Sinne des Wortes eine „rührende Angelegenheit“ ist, bei der in einem Kupferkessel die mit Zwetschgen mit verschiedenen Gewürze und Zucker versehen in stundenlangem Rühren zu dem Mus zusammengekocht werden, das schon die Römer schätzten und dessen Rezept und Herstellungsweise sie in unsere Heimat brachten. Also, wer vorbeischauen will, ist herzlich zu der „Lattwerchaktion“ in den Hofwiesen willkommen. Vor dem „Rühren“ steht allerdings das „Entkernen“ der Zwetschgen. Wer gerne mitmachen möchte ist für Freitag, 23. September, ab 14 Uhr, ins Brennhaus, am Ende der Straße „Zum Dorfbrunnen“ eingeladen.
Wer „Lattwerch“ erwerben möchte, kann beim Geschäftsführer Walter Scherne, Tel. 6487 eine Vorbestellung abgeben.

Vorstandsitzung mit neuem Vorstand



Aus dem Obst- und Gartenbauverein berichtet

In der ersten Sitzung des Vorstandes nach der Neuwahl wies der neue Vorsitzende Joachim Fernes auf den zügigen Verlauf der Versammlung am 30.April 2016 hin, die einen guten Besuch aufzuweisen hatte. Es hatte sich gezeigt, dass die schriftliche Einladung wohl dafür verantwortlich war. Seitens der Vorstandschaft wird festgehalten, dass man für Versammlungen mit Neuwahl diese Einladungsart beibehalten sollte. Ansonsten gelten die satzungsgemäßen Regelungen. Die Terminplanung für 2016 wurde im Frühjahr schon soweit festgelegt. Die ursprünglich festgelegten Aktionen Veredlungskurs sowie Begehung Maiwiesen (hier Toter Krieger und Giesenfeld) entfielen. Im Hinblick auf die Pilzwanderung mit Thomas Brandt wird ein Termin mit dem Referenten abgesprochen. Die traditionelle Aktion „Lattwerchkochen“ wird am 23. und 24.September durchgeführt. Nähere Einzelheiten werden noch veröffentlicht. Besprochen wurde in der Sitzung des Vorstandes auch die „Gratulation an Geburtstagen“. Es wurde einstimmig beschlossen, künftig keine persönliche Gratulation mit „Geschenkübergabe“ mehr vorzunehmen. Ab dem 80. Geburtstag wird alle 5 Jahre eine Gratulationskarte übersandt.

Nach dem Obstbaumschnitt-Seminar im März, dessen theoretischer Teil auf der Pfarrwiese neben Pfarrkirche und Pfarrhaus stattfand, hatte der Obst- und Gartenbauverein auch zu einem „Sommerschnitt“ am 28. Juni mit dem OGV -Kreisverbands-Geschäftsfuhrer Harry Lavall an den gleichen Ort eingeladen. Lavall zeigte dabei die Reaktion der Bäume und wie diese im Sommer kontrolliert und korrigiert werden können.

Juli 2016

Neuer Vorstand beim OGV-Frankenholz

Joachim Fernes neuer Vorsitzender beim Obst- und Gartenbauverein Frankenholz

Der Obst- und Gartenbauverein Frankenholz hatte zu seiner Jahresversammlung am 30.4.2016 ins Bürgerzentrum eingeladen. Hauptberatungspunkte waren in diesem Jahr die Berichte des 1. Vorsitzenden Bernhard Rath, des Geschäftsführers Walter Scherne und natürlich die satzungsgemäßen Neuwahlen. Rath sprach seine Freude darüber aus, dass doch zahlreiche Mitglieder den Weg zur Versammlung gefunden hatten. Wohl veranlasst durch die persönliche Einladung, die diesmal an die rd. 200 Mitglieder per Post ergangen war. Für das abgelaufene Vereinsjahr zeichnete der Vorsitzende die einzelnen Aktivitäten auf und wies auch auf Veranstaltungen wie Obstbaumschnittkurs, Ausflug nach Landau zur Landesgartenschau, Pilzwanderung wie auch das traditionelle Lattwerchkochen hin. Sein besonderer Dank galt denen, die mitgewirkt haben bei den Arbeitseinsätzen in und am Brennhaus wie auch bei der „Zwetschgenentkern- und Rühraktion“. Hier galten lobende Worte vor allem den Frauen, die alljährlich aktiv mit dabei sind. Trotz durchwachsener Obsternte, es fehlte das Steinobst, hätte die Schnapsbrennerei, so Rath, ein gutes Ergebnis erzielen können. Dies verbunden mit dem Hinweis, dass ja der Verein finanziell zum überwiegenden Teil von der Brennerei abhängig ist. Allein von den Mitgliedsbeiträgen könnten die Unkosten nicht gedeckt werden.
Der detaillierte Finanzbericht des Geschäftsführers Walter Scherne zeigte dementsprechend auch eine nicht allzu erfreuliche Bilanz. Nachdem die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung attestiert hatten, wurde der langjährige ehemalige Vorsitzende Wolfgang Forthofer zum Versammlungsleiter gewählt. Da Bernhard Rath nicht mehr kandidierte, sprach Forthofer dem scheidenden Vorsitzenden einen herzlichen Dank für seine rd. 8jährige Vorstandsarbeit aus. Ihm sei es vorzüglich gelungen, den Verein zusammenzuhalten und in seiner Substanz zu bewahren. Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde einstimmig (bei 2 Enthaltungen) der bisherige Beisitzer Joachim Fernes gewählt, der sich für das Vertrauen bedankte und gleichzeitig um Unterstützung für die Zukunft bat. 2. Vorsitzender wurde wieder Thomas Schmitting. Beide sind, wie Wolfgang Forthofer scherzhaft sagte zwar „Auswärtige“ ( aus Erbach sowie Bexbach), aber ja aktive Mitglieder des Vereins. Die weiteren Positionen: Geschäftsführer und Brennereileiter: Walter Scherne, Schriftführer und Pressewart: Manfred Barth, Organisationsleiter Gerd Gilger, Beisitzer: Philipp Blatt, Thomas Lill, Fritz Bour, Lothar Zorn, Winfried Neu und Anne al Sandouk. Kassenprüfer wurden Paul Kinder und Josef Omlor. Als Delegierte werden Walter Scherne und Gerd Gilger aktiv sein.
Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde unter anderem über die von der bisherigen Vorstandschaft bereits geplanten Veranstaltungen, wie z.B. die Durchführung einer Begehung der Steuobstwiesen im Giesenfeld/Toter Krieger, die am 14. Juli geplante Besichtigung der Karlsberg-Brauerei wie auch die Pilzwanderung und das Lattwerchkochen (23.und 24.September) informiert. Geschäftsführer Walter Scherne sprach zum Abschluss der Versammlung Dankesworte an Bernhard Rath für die gute Zusammenarbeit und überreichte ein Präsent. Stefan Klein, Mitglied des Kreisvorstandes, beglückwünschte den neuen Vorsitzenden Joachim Fernes zu seiner Wahl und sagte ihm die tatkräftige Unterstützung des Kreisverbandes zu.



Pilzwanderung

Pilzwanderung beim OGV-Frankenholz e.V.
12.September 2015

Leider musste die Pilzwanderung mangels Masse ausfallen. Obwohl sich wieder einigeTeilnehmer eingefunden hatten, erklärte Thomas Brandt das es uninteressant sei im Moment nach Pilzen zu suchen. Er wäre Morgens 4 Stunden unterwegs gewesen und gerade eine Ausbeute von 3 Pilzen. Aber damit die Teilnehmer nicht ganz für umsonst gekommen waren, gab es von
Thomas Brandt noch einen kurzweiligen Vortrag über Pilze. Somit doch noch ein runder Abschluss.



Sommerriss mit Kreisfachberater Harry Lavall

Am 27.Juni 2015 fand beim OGV der diesjährige Sommerriss statt. Es wurden die Bäume,
die im Frühjahr geschnitten wurden begutachtet. Harry Lavall erklärte den Teilnehmern, warum man
einen Sommerriss macht. Zum anderen wurden noch Fragen zum Schneiden von Kirschbäumen und
der sommerveredlung gestellt. Es blieb an diesem Morgen keine Frage offen.



Bericht HN über Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung OGV-Frankenholz 



Mitgliederversammlung

 



Rückblick und Vorschau beim OGV

Bericht Manfred Barth-HN 31.12.2014 



Grappabrand - Bericht SZ - 02.01.2015